GUTE LANDWIRTSCHAFT

Wir unterstützen unsere 1.500 Partner-Landwirte dabei, die Umweltbelastung, die beim Kartoffelanbau anfällt, zu reduzieren. Wir beobachten ihre Aktivitäten genau und helfen ihnen, den Anbau, das Wachstum und die Ernte der Kartoffeln verantwortungsvoll zu optimieren – und das bereits seit über 30 Jahren.

Um sich für eine nachhaltigere Landwirtschaft zu engagieren, konzentriert McCain sich auf 4 Hauptbereiche:

1- DIE ZUSAMMENARBEIT MIT LANDWIRTEN DURCH LANGFRISTIGE PARTNERSCHAFTEN

In der Tat arbeiten 80% unserer Partner-Landwirte seit mehr als 10 Jahren mit uns zusammen.
Unsere europäischen Partner teilen unsere Werte und Ansichten: Sie alle sind einem nachhaltigen Zertifizierungsprozess ihres Kartoffelanbaus verpflichtet und werden jährlich von einem unabhängigen Institut geprüft. Zertifizierungsprogramme (VVA, Vegaplan, GlobalGAP®1) umfassen unter anderem die guten landwirtschaftlichen Bedingungen in Bezug auf Lebensmittelsicherheit und Umweltschutz. Wir arbeiten langfristig mit unseren Partnern zusammen und bringen ihnen die Expertise unserer 30 Agronomen ein, die ihnen helfen, den Ernteertrag und die Qualität zu optimieren. Wir bieten unseren Anbaupartnern auch mehrjährige Kaufverträge an, die ihnen Transparenz in Bezug auf Erträge und zukünftige Investitionen sichern.

2- VERANTWORTUNGSVOLLER UMGANG MIT WASSER DURCH BEWÄSSERUNGSBESCHRÄNKUNGEN

Heute werden (nur noch) 25% der Felder künstlich bewässert.
Unsere europäischen Landwirte setzen Sprinkleranlagen ein, um Niederschlagsmangel in bestimmten Phasen des Anbaus ausgleichen zu können. Diese Systeme ermöglichen es unseren Landwirten, die Bewässerung zu sichern, wenn die Pflanzen sie benötigen. Insgesamt ist nur ein Viertel der Felder, die für die Verwendung durch McCain bestimmt sind, bewässert.
Dies erfolgt streng nach europäischen, nationalen und lokalen Gesetzgebungen. Zwei Kartoffelhöfe in Polen haben ein Mikro-Bewässerungssystem eingerichtet, das es ihnen ermöglicht, dass Wasser kontinuierlich und direkt zu den Wurzeln der Pflanzen zu leiten. Dies erhöht sowohl die Wasser- als auch die Energieeffizienz.

3- BODENPFLEGE DURCH DIE REDUKTION VON PFLANZENSCHUTZMITTELN

In 10 Jahren konnten wir bereits eine Reduktion des Pestizideinsatzes um 25% und einen niedrigeren Stickstoffeinsatz erzielen.
Die Menge der Wirkstoffe aus Pestiziden, die auf Feldern für McCain verwendet werden, wurde in den letzten 10 Jahren (2006 – 2016) um 25% reduziert, was einer Menge von 1.000 Tonnen entspricht. Dem Voraus ging eine von McCain in Auftrag gegebene Studie, die sich mit den Umweltauswirkungen von eingesetzten Pestiziden beschäftigte. In einem ähnlichen Zeitraum (2007 – 2016) wurde der Einsatz von Nitraten, eine Art Düngemittel, in Mitteleuropa auf 8% pro angebaute Hektar begrenzt.

4- ZUKUNFTSSICHERUNG DURCH INNOVATION IN NACHHALTIGEN BETRIEBEN

McCain unterhält zehn Pilotbetriebe in Europa, in denen nachhaltigere Anbaumethoden entwickelt werden.
In ausgewählten belgischen, niederländischen, polnischen und französischen Betrieben suchen wir nach neue Möglichkeiten, um schrittweise eine nachhaltige Zukunft zu schaffen und uns stetig zu verbessern. Unser Ziel ist es, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln (im Vergleich zum durchschnittlichen Verbrauch in den Jahren 2013 – 2015) in unseren Pilotbetrieben um 20% zu reduzieren und gleichzeitig Qualität und Ertrag zu gewährleisten. Gleichzeitig haben 60 unserer Partner-Betriebe nach einer Analyse- und Sensibilisierungskampagne Aktionspläne zur Erhaltung der biologischen Vielfalt umgesetzt.

Wir verpflichten uns weiterhin, in Zukunft noch besser und verantwortungsvoller zu handeln. Für 2020 plant McCain, die für die Bewässerung verwendete Wassermenge um 7% pro Tonne Kartoffeln zu reduzieren. Ebenfalls soll der Einsatz von Pestiziden und Nitraten (basierend auf dem durchschnittlichen Verbrauch in den Jahren 2013 – 2015) in allen Betrieben um 10% reduziert werden. Indem neue und innovative Technologien zeitnah zur Verfügung gestellt und eingesetzt werden, soll der Anbau widerstandsfähigerer und belastbarerer Kartoffelsorten gefördert werden.